Travertin hat sich rasch zu einem der gefragtesten Baumaterialien für Fußböden in Wohnräumen entwickelt. Neben seiner ästhetischen Anziehungskraft ist es ebenfalls für seine Langlebigkeit, Vielseitigkeit und kosteneffiziente Verlegung bekannt. Travertin eignet sich für diverse Innenanwendungen, zu denen Wandverkleidungen und Fußböden zählen, sowie für Außenbereiche wie Terrassen und Auffahrten.
All diese herausragenden Vorteile
führen natürlich zur Frage: Ist Travertin langlebig? Die Antwort lautet simpel:
Ja! Die Langlebigkeit von Travertin beruht auf dem Prozess, durch den er aus
der Ausfällung von Calciumcarbonat entsteht, das sich um die Grundflächen von
mineralischen Thermalquellen und Kalksteinhöhlen bildet. Das Calciumcarbonat
ist nicht nur widerstandsfähig, sondern weist auch poröse Löcher auf, was den
Stein ideal für Auffahrten und Terrassen macht, da er Wasser schnell
absorbiert. Für Anwendungen im Innenbereich können diese Hohlräume auch gefüllt und der Stein kann poliert werden.
Travertin ist kein neues
Material; bereits die Römer nutzten diesen Stein für den Bau einiger ihrer
ikonischsten Bauwerke. Das Kolosseum in Rom sowie die Städte Hierapolis und
Ephesus in der Türkei wurden alle aus Travertin errichtet und sind bis heute
erhalten!
Travertin wird in Europa häufig
eingesetzt, insbesondere in Italien, wo bedeutende Vorkommen dieses Materials
gefunden werden. Die Burghausen, die längste Burg Europas in Deutschland, wurde
überwiegend aus Travertin erbaut und ist seit der Bronzezeit im Bestand! Dies ist
ein wahrer Beweis für die Langlebigkeit von Travertin.
Auch in der modernen Architektur
hat Travertin bis heute an Beliebtheit gewonnen. Seine Widerstandsfähigkeit,
seine Haltbarkeit sowie sein ästhetischer Wert machen ihn zu einer ansprechenden
Wahl für jeden Bereich in Ihrem Zuhause.
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